BREITENBACH


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30. Sep 2009

Mein Vortrag auf der stART-conference 2009

Alle weiteren Videos (Vorträge und Interviews) rund um die Konferenz, werden nach und nach hier veröffentlicht.

Desweiteren habe ich auch meine Folien veröffentlicht und diese zusätzlich noch mit einer neuen Audiospur vertont, es vertieft also nochmal den Live-Vortrag - sozusagen eine Art “Director’s Comment”:

Alle anderen Folien der Konferenz findet ihr übrigens hier. Die komplette Berichterstattung findet ihr gebündelt auf dieser Seite.

Schließlich habe ich unsere Hochschule noch auf der Podiumsdiskussion vertreten, darin ging es um die Zukunft des Kulturmanagements und zufällig um die Kultur meiner Heimatstadt Würzburg:

stARTconference - Livestream make.tv

Ich bedanke mich bei den Veranstaltern für diese entspannte und inspirierende Konferenz.

5. Apr 2009

re:publica 09: we don’t need no conferences?

rep

Hach, wie erfrischend fand ich seinerzeit das allererste Barcamp in Berlin. Dieses herrliche Selbstverständnis einer Unkonferenz. Jeder trägt etwas bei, es gibt keine reinen Konsumenten. Kein reines Absaugen, kein Frontalunterricht und keine Verkaufspräsentationen. Wundervolles Vernetzen in ungezwungener Atmosphäre und ein wirklich reichhaltiger Austausch von Erfahrungen, Wissen und sonstigen wertvollen oder von mir aus auch sinnfreien aber humorvollen Informationen. Die Unkonferenz als Ausdruck der damaligen Web-Szene, die so ganz und gar sich gegen die Konventionen des Medienestablishments stemmen wollte. Cluetrain in der linken, Laptop in der rechten Hand und Hauptsache es gibt W-Lan, Kekse und Gleichgesinnte, alles andere wird sich schon ergeben.

Donnerstag Nachmittag, 2.4.09, auf der re:publica. Ich lausche einer Mittfünfzigerin. Geschichtslehrerin. Schule oder Schulform habe ich vergessen. Ich bin einer der wenigen Zuschauer, die der Referentin ins Gesicht schaut - oder vielmehr keinen flimmernden Bildschirm vor sich stehen hat. Ich versuche zuzuhören, so gut wie man es eben in Frontalunterrichtmanier tun kann. Und während ich so lausche, bemerke ich, in welch absurder Situation ich mich gerade befinde. Da steht eine gestandene Lehrerin, die im gestandenen Lehrermodus über das veraltetete System Schule wettert. Überhaupt Web 2.0 sei doch die Lösung für unsere Bildungsmisere. Das Web 2.0 zeige uns den goldenen Pfad zu fröhlicher Lehr-/Lernbereitschaft und dem Drang nach lebenslangen Lernen. Selbst die verschmähten Killerspiele bzw. eher die süchtigmachenden MMORPGs (ein Jubel ging durchs Publikum als die Referentin in der Lage war, die Abkürzung korrekt, wenn auch nicht ganz flüssig wiederzugeben, aber geschenkt, sie ist über 40 und aus der anderen Welt, da muss man Anerkennung zollen. Leicht beschämt gab sie dann auch zu, dass ihre Kinder sie in diese geheimnisvolle Welt eingeführt haben.) Sorry nochmal. Selbst die verschmähten Killerspiele bzw. eher die süchtigmachenden MMORPGs waren für die Dame ein Garant für die Entwicklung von sozialer Kompetenz und ein sinnvolles Hilfsmittel zum Erlernen von kreativen Methoden um all die kniffligen Probleme des Alltags gemeinsam zu lösen. Egal ob nun als Ork oder Schamane. Sag ich mir auch immer wieder.

Das Schul- und Lernsystem, so wie sie seit 200 Jahren bestehe, sagt sie, wäre völlig fatal. Das vorgegebene Wissen sei sowas von schrecklich. Der forntal eingehämmerte Lehrfahrplan nahezu unverantwortlich. Kollaboration, vernetzte Kommunikation, freies Lernen mit all den tollen Tools wie Wiki und Co., seien die wahren Heilsbringer der zukünftigen Wissensgesellschaft. Am besten solle man alles alte komplett einstampfen und sich voll und ganz auf das Wundermittel Web 2.0 konzentrieren. Bis auf zwei Ausnahmen, einem älteren Herrn, offensichtlich ein Kollege aus der Zunft, der dann gleich zum Gegenvortrag ansetzte, und mir herrschte im Saal entweder eifrige Zustimmung oder vollkommendes in bildschirmstarrendes Desinteresse. Leider kam ich dann doch nicht mehr zu Wort, da man sich auf 1-2 Meinungen zum 30-Minuten-Vortrag aus zeitlichen Gründen beschränken musste. Vortrag 30 - Diskussion 5. Schließlich erwartete man Lawrence Lessigs Powerpointfeuerwerk. Niemand erhob also mehr seine Stimme, fragte sich, was geschehen würde, wenn wir den Lehrplan einfach mal weglassen und jedem es selbst überließen das zu lernen was man grad so will. Niemand fragte sich, was denn der Sinn und Zweck des bisherigen Systems Schule war und ob da nicht doch das ein oder andere gute Element innewohnte, das man ggf. retten könnte. Und vor allem fragte sich niemand im Saale, ob denn diese Vorgehensweise, also einen Frontalvortrag mit quasi nicht realisierter Diskussion nicht genau das war, was diese Frau da gerade so enthuiastisch auf der Bühne niederreißen wollte? Wie gesagt. Spätestens ab da war mir bewusst, wie absurd diese Konferenzinhalte und -gestaltung im Kontext von “Netzmenschen”, “menschlichen Neuornen”, eigentlich war.

Doch es war natürlich nicht alles schlecht. Das gute war: Es gab KEIN W-LAN. So war man quasi dazu gezwungen, sich noch mehr mit anderen Menschen Auge in Auge zu unterhalten. (Es sei denn man begegnete einem hysterischen Super-Poker, der einem aber umgehend links liegen ließ, wenn man selbst nicht so ein possierliches Poken besaß.) Diese Unterhaltungen stellten sich als außerordentlich erfrischend dar und man stellte sehr schnell fest, warum man eigentlich auf solche Veranstaltungen geht. Man mag sich irgendwie - klar man lästert auch über dies und das - man hat gemeinsame Themen und mitunter auch sicherlich ähnliche Interessen. Man erinnert sich plötzlich, wie man mal vor zig Jahren gedacht hatte, als diese komischen Blogs auftraten und warum man das damals gemacht hat und wogegen man damals damit irgendwie protestieren oder alternativ publizieren wollte.

Wie dem auch sei. Für mich hat es sich letztlich doch gelohn, denn ich lernte neue spannende Menschen und ihre Projekte kennen, entdeckte Schnittstellen und setze diese Vernetzung nun fort. Doch soll ich ehrlich sein? Dazu brauche ich diese ganzen Vorträge nicht. Lawrence Lessigs Vortrag war genial, keine Frage, aber er hätte auch über die deutsche Einkommenssteuererklärung mit Anlage F referieren können, bei seiner Methodik und Begabung als Redner, wäre auch das mit tosendem Applaus gewürdigt worden. Er kann einfach Geschichten erzählen, da ist es völlig egal ob der Inhalt (Copyright, Piraterie und Creative Commons) schon vor vielen Jahren diskutiert wurde. Bitter wird es natürlich dann, wenn die Inhalte längst dem Publikum (hey das sind alles heavy Internetuser, die sich im Netz über Themen kollaborativ ständig austauschen) bekannt sind, der Vortragende aber den Esprit eines Sacharbeiters für die deutsche Einkommensteuererklärung mit Anlage F versprüht. Fail!

we don’t need no conferences?
we don’t need no thought control?

Das Original mit Bezug zur Schule hätte die oben beschriebene Lehrerin sicherlich freudestrahlend mit eingestimmt, ohne dabei zu merken, dass sie auch weiterhin Teil des perfiden Systems der Frontalkonferenz bleibt. Das ist bitter, ja geradezu kafkaesque.

Brauchen “wir” also weiterhin diese Art von Konferenz? Ich würde sagen ja, denn dadurch haben wir eine Begründung unseren Chefs gegenüber mal wieder nach Berlin zu fahren um mit netten Menschen einen zu saufen. Wir brauchen diese Konferenzen um mal in Ruhe unsere Mails abzurufen, dabei aber so aussehen, also ob wir uns mit Unterricht weiterbilden. Wir brauchen diese Panels, damit wir in den Plaudereien dazwischen einen Smalltalk-Einstieg haben. Wir brauchen diese immer wieder und wieder auftauchenden Themen, damit wir uns nicht die Mühe machen müssen, mal etwas neues zu wagen oder gar Missionen zu formuieren. Wir brauchen die Vorträge, damit wir auch mal ganz schnell flüchten können, wenn uns der Gesprächsteilnehmer in der Lobby gerade tierisch nervt.

Und ich? Nun, ich brauche diese Konferenz, damit ich mal wieder von alten Unkonferenz-Barcampzeiten schwärmen kann und einen ellenlangen Schmähblogbeitrag schreibe, den eh keine Sau liest, weil kein einziges Mal “Twitter” drin vorkam.

PS: Danke an das Orga-Team, denn es war wirklich gut organisiert. Ihr solltet das beruflich machen. Da ist der Inhalt dann eigentlich auch völlig schnuppe, hauptsache jeder ist irgendwie da.

15. Jan 2009

go. do. create things!

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Gestern bin ich kurzzeitig in den “Dark Side Mode” geswitcht - keine Angst ich bin wieder “on the bright side”. Das hatte auf alle Fälle einen triftigen Grund: Mein lieber Herr Brown hat sich in die Rolle des Joker begeben um einigen Menschen draußen im Netz den Spiegel vor die Nase zu halten. Es geht um die Menschen, die sich selbst Social Media Berater oder so einen Kram nennen. Diejenigen, die mit Hilfe von Statistiken, Rankings aber vor allem Reichweitenrelevanz den Unternehmen verkaufen wollen, wie gut man doch angeblich Gespräche von Mensch zu Mensch verschachern kann, solange sie nur Traffic haben.

Marcus hat sich auf die dunkle Seite der Manipulierer begeben. Er hat eine Rankingliste (Rankings, Traffic, Verlinkungen etc. pp. waren bisher ja die tolle Währung vom Erfolg im Netz) der englischsprachigen Blogs über Marketing und Werbung manipuliert. Er hat sich Traffic billig und künstlich verschafft. Hier sieht man zum Beispiel an anderer Stelle, wie man RSS-Readerzahlen super einfach nach oben schießen lassen kann/konnte. Wie genau er das getan hat, wird er im kommenden zweiten Teil der Story erklären. Wichtig bei der Sache ist für mich nur eines: Traue keinen Zahlen. Traue keiner Reichweite. Traue nicht der scheinbaren Relevanz der Masse. Das Internet ist kein Medium. Das Internet ist ein Kontext. Es ist ein Gewebe, bestehend aus Menschen, nicht aus Zahlen, die mit und über Menschen sprechen (oft auch Menschen die über Unternehmen und deren Produkte reden, klaro). Wir sollten die Chance nutzen und langsam umdenken. Wir sollten uns gewahr werden, was diese Technologie, diese schnelle und vernetzte Kommunikation wirklich bewirken und bewegen kann. Natürlich geht es dabei auch um Spaß. Aber wo ist denn der Spaß wenn ich den hunderttausendsten Post über Twitterstatistiktools schreibe oder wie ich mit Twitter Geld verdienen kann oder wie ich mit Twitter angeblich superduper Marketingfirlefanz machen kann?

Es gibt doch noch so viele spannende Dinge zu tun. Es gibt so viele spannende Inhalte, die man kreieren kann. Gemeinsam. Und natürlich darf man auch Geld damit verdienen. Doch ich bin davon fest überzeugt, wenn man sein Potenzial entfaltet, wenn man seine Kompetenz beweist, in dem man einfach durch Kreation, durch Machen, durch Kommunikation zeigt was man so drauf hat, dann kommt das Geld schon irgendwann von ganz alleine. Denn genau solche Leute werden jetzt in dieser schweren Umbruchszeit der Wirtschaft gebraucht. Leute mit Grips und Verstand, Leute mit Herz und Leidenschaft, Leute die gestalten wollen und die der Welt einen neuen Drift geben. Leute, die neu- und umdenken. Innovation. Machen. Go. Do. Create things!

Momentan gibt es auf meinem Radar zwei sehr unterstützenswerte Projekte. Das erste wurde von Tim Keil hier vorgestellt. Es nennt sich “Slow Way Down” und ist eine bemerkens- und sehenswerte Aktion eines seiner ehemaligen Schulfreunde:

Slow Way Down ist eine Reise mit einem 30 Jahre alten Simson Schwalbe Moped von Hamburg nach Südafrika. Ziel der Fernreise mit der Schwalbe ist es Spenden für das HIV/Aids-Projekt von Plan in Uganda zu sammeln. Je weiter die Reise in den Süden gelingt, desto mehr Spenden kommen für das Plan-Projekt in Uganda zusammen.

Was ihr dafür tun könnt (und das ist nicht wirklich viel, wenn ihr euch eh für jeden Scheiss wie STudiVZ im Netz registriert) beschreibt Tim. Weitersagen! Go. Do. Create things.

Das zweite Projekt ist ein Open Source Wahlkampfprojekt, welches von Breitenbach & Brown (also uns) spontan initiiert wurde. Wir möchten Lisa Steinmann (SPD) dabei helfen, Bürgermeisterin in Köln zu werden.

lisa

Sie ist ein großartiger Mensch, die sicherlich (unabhängig von Parteigedöns) einfach sehr gut im Sinne der Bürger mitgestalten kann, aber vor allem das auch leidenschaftlich will. Der erste Wahlkampf in Deutschland auf Open Source Basis. Dazu gibt es eine mixxt-Gruppe, auf der alles erklärt wird, sozusagen das virtuelle Open-Source-Mitmach-Wahlkampfbüro. Hier entwickeln sich die Dinge. (Natürlich kann man auch so helfen, einfach mail an mich) Es ist kein typisches “Polit-Strategen-Gebahren”, wie man es aus den sonstigen Wahlkämpfen kennt, nein hier kann jeder an der Entwicklung teilhaben und sich kreativ einbringen. Auch hier gilt ganz besonders das Motto: Go. Do. Create things!

Ich würde mich also sehr freuen, wenn einige Menschen endlich mal ihren Hintern hochbekommen und etwas kreatives im Sinne von “gestaltendes” mit dem Netz anstellen. Ein Klick reicht manchmal schon. Und wenn es auch nur einfach nur das Weitersagen, -bloggen, -mailen, -twittern solcher Aktionen ist.

Ich kenne die Lethargie. Aber man kann gegen sie angehen. Go. Do. Create things!

DANKE!

13. Jan 2009

bloggen 09

blogschange

Viele Dinge haben sich im letzten Jahr für mich persönlich herauskristallisiert und drastisch verändert. Eine ganz persönliche Erkenntnis davon hat das Bloggen betroffen. Mein Ausstieg beim Werbeblogger (demnächst werde ich ihn tuttokompletti in Rolands Hände übergeben, denn ein immer und doch nie präsenter Seniorchef kann ganz schön blockieren, vor allem wenn so neue, frische und sprühende Kräfte am Werk sind) Das ist mir beileibe nicht leicht gefallen. Zuviel Zeit, Leidenschaft und Herzblut habe ich da hineingesteckt um einfach mal so 5 Jahre loslassen zu können.

Dennoch war es wirklich einfach notwendig, denn nun wird das Kind tatsächlich, wie so vieles andere im Web oder im Leben erwachsen. Ich bin und bleibe jedoch ein Spielkind. Ich muss experimentieren, ständig neues machen, natürlich ist da jede Menge Quatsch und irrsinniger Schwachsinn dabei, aber es sind für mich alles Puzzleteile, die sich irgendwann oder irgendwo mit anderen Dingen verknüpfen lassen. Das ist mein Job. Ich verknüpfe Dinge, Ideen, Meme, Gedanken und zum Teil eben auch Menschen. Schon witzig, dass ich mich vorher noch nie so getraut habe, es so klar auszudrücken, aber so ist es. So empfinde ich es.

Jedenfalls muss ich dem ein oder anderen wabernden Gerücht den Garaus machen, dass ich mich mit Rolli-Roland für immer verstritten hätte. Es stimmt schon, wie waren in einigen Punkten uneinig, es herrschte mal eine kleine Funkstille, düstere Gedanken meinerseits, die aber ganz allein auf mich und meiner Situation zurückzuführen waren. Eine Situation, in der ich generell in mich gehen musste, um die Dinge neu zu ordnen. Ich danke Roland jedenfalls für seine Geduld, sein diplomatisches und herzliches Gemüt. Ich glaube wir wissen beide was wir voneinander haben, auch wenn die stürmischen Momentaufnahmen im Leben oft nach außen und innen eine ganz andere Geschichte erzählen. Ich denke, er wird nicht immer alles verstehen was ich so mache und ich verstehe eben nicht immer, was er manchmal so macht. Aber ich habe ja jetzt einen neuen Lieblingsausdruck aus dem Englischen: “Let’s agree to differ”. Lass uns darauf einigen, dass wir manchmal unterschiedlicher Meinung sind. Das ist verdammt wichtig. Das ist mir wichtig. Nur so kann ich lernen. Ich brauche Kontra und die Zustimmung. So wie wahrscheinlich jeder von uns.

Blogs und all der andere Kommunikationskram im Internet haben für mich im Zuge des ganzen Kladdereradatsch wieder eine neue Bedeutung erlangt. Es geht nicht darum ein Medium für die Masse zu werden. Es geht darum sich selbst auszudrücken. Zu zeigen wer man ist. Warum man ist. Wozu man Lust hat und wozu nicht. Und dass die Persönlichkeit eines Menschen wesentlich vielschichtiger ist als zwei oder drei Blogeinträge. Ich verstehe schon, warum sich so wenig trauen, da ihre Momentaufnahmen ihres emotionalen Lebens da reinzustecken. Immer in der Angst, man würde für immer als die oder die Person wahrgenommen.

Blogs sind für mich die mächtigen Vorläufer der Social Networks, jedenfalls könnte man sie so nutzen, wenn man denn will. Blogs sind für mich auch Radare, auf denen ich neue Dinge zum verknüpfen finde oder neue interessante Menschen kennen lerne. Ich lasse mich gerne treiben und nehme mal dies, mal das mit in mein Oberstübchen. Lasse das wirken, reliktiere jenes und kreeiere aus Inspirationen wieder etwas neues . Ich liebe das einfach. Egal ob das am Ende als gut oder schlecht bewertet, als massentauglich oder selbstreferentielles Nischenblah abgetan wird. Das interessiert mich nicht mehr. Nicht mehr in meinem Blog.

Auch in diesem Jahr, in der wir alle in einer Art Krisenmantra zu versinken drohen, sind Blogs sehr wichtig. Sie sind das Tor zu unseren Gedanken. Sie sind wie unsere Augen, ein Zugang zur Seele und damit ein Ankerpunkt für ein gemeinsames Schaffen. Blogs sind wichtige Netzwerkpunkte. Je authentischer, je vielfältiger, desto gewinnbringender. Blogs sind ein Hort neuer Ideen. Ein Ort in den man sich ausspinnen darf und somit eben auch etliche gedankliche Perlen für die Allgemeinheit aufspüren kann. Blogs sind Gespräche. Wenn man denn will.

Mit Blogs kann man Dinge gewinne, die man so direkt und unmittelbar gar nicht mit Geld aufwiegen kann. Jedenfalls für mich. Jetzt. Zum Glück. Wieder. Danke!

15. Nov 2008

mademydaymeme: did you know?

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Meine derzeitige Traumrolle

Ich an der Karlshochschule

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