BREITENBACH


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2. Feb 2009

Fett-Deprogrammierung Woche 4

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Die 4. Woche ist geschafft! Den Wiegetag habe ich diesmal um einig Tage verschoben. 109,2 kg (macht dann minus 1,8 kg). Trotz der paar Tage Verschiebung ein gigantischer Erfolg. Ich kann es kaum glauben, dass es so zügig voran geht. Die “Deprogrammierung ist bisher ein großer Erfolg, ganz einfach weil sich mein Verhalten nahezu komplett automatisiert hat. Ich überlege nun dreimal ob sich dieses Essen, jene Süßigkeit oder diese angebliche Köstlichkeit wirklich lohnt. Ich lerne, dass Gemüse und Obst keine Qual sein muss. Ich lerne mit zwei Scheiben Brot am Abend locker satt zu werden. Ich lerne, dass man am Wochenende sich mal richtig was gönnen kann und man es umso mehr genießen kann. Ich liebe diese Umstellung. Weiter gehts.

22. Jan 2009

Fett-Deprogrammierung Woche 3

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Die 3. Woche ist geschafft!
Heute ist Wiegetag. 111 kg (macht dann wieder minus 1,4 kg) zeigt mir die Digitalwaage im Bad. Großartig!

Und dass, obwohl ich große Herausforderungen zu meistern hatte. Zum einen musste ich Brown in München dabei zusehen, wie er einen unglaublich gigantischen Cheeseburger (nicht der Burgershit aus der Kette) verputzte.

brown

Zum anderen war ich Gast im schwarzen Hahn, welcher sehr aufreizend mit all seinen leckeren Biersorten warb.

hahn

Trotzdem habe ich es - ganz ohne seelische Schmerzen - geschafft, den Verzückungen zu widerstehen. Hab zwar ordentlich Bier getrunken dafür aber Pasta mit Gemüse, statt fettigen Pommes mit Fleischbergen, verspeist. Auch wenn ich mir öfters am Abend die Häme von Marcus “Ich fress und sauf wie ein Schwein und wiege trotzdem nur 30 kg” Brown anhören musste, so bin ich sehr sehr stolz auf die erneute unglaublich schnelle Gewichtabnahme. Aber man sieht, der Trend geht langsam runter. Es wird langsamer. Dennoch bin ich mehr als zufrieden und sehr zuversichtlich. Weiter gehts.

15. Jan 2009

fett-deprogrammierung: woche 2

fatboy

Die zweite Woche ist geschafft! Heute ist Wiegetag. 112,4 kg (macht dann wieder minus 1,7 kg) zeigt mir die Digitalwaage im Bad. Auch diesmal bin ich baff. Hätte nicht gedacht, dass die zweite Runde ebenso einschlägt von den Kilos her. Habe scheinbar einen guten Stoffwechsel und in der Vergangenheit einfach nur gefressen wie eine prächtige Mastsau. Es ist nun alles sehr viel mehr zur Routine geworden. Ich denke kaum ans Essen. Es wird langsam natürlich bis seöbstverständlich und isst einfach anders. Ich fühl mich frisch und voller Tatendrang. Wenn ich mal Hunger habe, esse ich Obst oder trinke Wasser. That’s it. Abends belohne ich mich weiter mit dosierter Schleckerei. So kann es ruhig weitergehen!

8. Jan 2009

fett-deprogrammierung: woche 1

Die erste Woche ist geschafft. Heute ist Wiegetag. 114,1 kg zeigt meine Digitalwaage an.

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Damit habe ich in 7 Tagen ordentliche 2,9 kg verloren. Ich weiß natürlich, dass es in diesem Tempo und Umfang nicht weitergeht. Ich weiß aber auch, dass mein Plan bisher ganz gut aufgeht. Die ersten beiden Tage nach der weihnachtlichen Fresswelle waren echt hart. Echter Entzug. Affen geschoben und ihn dabei fast verputzt. Aber die beiden harten Tage waren sehr wichtig. Mein hoher Zuckerspiegel und der geweitete Magen benötigten einfach genug Zeit um sich etwas zurückzuziehen. Ich dachte auch, es würde länger dauern und der Heißhunger wäre heftiger, aber ich bin zum Glück verschont worden, vielleicht weil ich mich diesmal mental völlig anders darauf vorbereitet habe. Es ist eben eine ganzheitliche Katharsis mit vielfältigen Musterveränderungen.

Was ich so gegessen habe:
Morgens fettarmen Frucht-Joghurt mit Kölln Instantflocken (schmeckt gut und hat Ballaststoffe)
Zwischendurch ständig Obst und Rohkost
Mittags gab es Spaghetti mit Tomatensoße, Gemüsesuppe mit Kartoffeln, Putenfleisch, Spinat und viel Gemüse
Abends esse ich zwei Schwarzbrote mit magerem Schinken und 1-2 Eiern plus viel Tomate und Paprika
Zum snacken auf der Couch gibt es viel Obst. Da ich tagsüber viel “gespart habe”, gönne ich mir abends auch 50g meiner Lieblingschips und 1-2 Dickmanns.

Und soll ich euch was sagen? Ich bin danach mittlerweile einfach satt. Ein Gefühl, das ich zm Schlus fast gar nicht mehr kannte. Ich fühl mich jetzt schon leichter und agiler und nicht permanent von Fett und Überfraß geplättet.

Ansonsten versuche ich sehr bewusst und langsam zu essen. Das funktioniert bis jetzt ganz gut. Auch trinke ich bestimmt drei oder viermal so viel Wasser wie sonst. Selbst ein whiskeytriefender Pokerabend war in der Woche möglich. Dort wurde um mich herum zwar ordentlich Flips, Chips und Nüsschen gefuttert, aber Radulf kann sicherlich bezeugen, dass ich davon nix angerührt habe. Es ist mir meistens aber auch nicht wirklich schwer gefallen.

Also ich bin sehr zufrieden von der ersten Woche. Ich muss dazu sagen, dass es ohne die Unterstützung meiner Frau nicht funktionieren würde, weil man sich natürlich intensiv austauscht und sich gegenseitig unterstützt. Wenn einer das auch nur passiv boykottieren würde, so wäre das Vorhaben sowieso gescheitert. So und nun ess ich Obstsalat. Bis nächste Woche dann.

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Meine derzeitige Traumrolle

Ich an der Karlshochschule

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