BREITENBACH


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22. Mai 2010

Danke für eure Funken

Heute hat mich mein Freund Marcus endgültig aus meinem kreativen Loch, meiner persönlichen Krise gezogen. Er hat mir sein Projekt “Jack the Twitter” genauer gezeigt und ich war begeistert und wurde sofort davon angesteckt. Ich bin sogar soweit mitgerissen worden, dass ich einen eigenen Charakter als Gegenspieler zu Jack kreiert hat: Ernst Schultze. Da ich aber nicht ganz so viel Zeit und Energie in das Spiel stecken kann, wie Marcus, würde ich die Figur gerne von mehreren Leuten lenken lassen. Also wer Lust darauf hat “Jack the Twitter” zu fassen, der kann sich bei mir melden und bekommt die Zugangsdaten für seinen Gegenspieler “Ernst Schultze”. Für mich war es in diesem Moment nur wichtig, zu merken, dass man einfach MACHEN muss, vor allen Dingen mal was ganz anderes. Da Marcus ja eher der düstere Typ ist und er diese unheimliche Stalkinggeschichte strickt, bevorzuge ich lieber die helleren Seiten.

Am gleichen Abend erreichte mich dann auch noch die Einladung zum größten Kettenroman auf Facebook initiiert durch Flo Meimberg. Auch das ist eine einfache aber großartige Idee, die einfach inspiriert und einen wieder ins kreative Arbeiten hineinzieht.

Gleichzeitig habe ich beschlossen ein Spiel für einige der Kulturmanagementstudentin zu kreiieren, was gerade angelaufen ist. Virtuell lernen sie mit dem Web umzugehen und dabei noch mit kulturelle Themen zu spielen, ähnlich wie Marcus es in Perfektion tut. Ich hoffe, sie nehmen diese Herausforderung an und erfüllen eine der drei ersten Missionen.

Und es ist natürlich wundervoll zu sehen wie einige Studentinnen unserer Hochschule meinen Bürovogel Ulf zum Leben erweckt haben. Es macht ihnen sichtlich Spaß und die Dinge entwickeln sich ebenfalls hervorragend.

Jetzt werde ich auch noch eine Woche Urlaub genießen. So gut wie ohne Internet und auch das wird mir einen weiteren kreativen Schub verpassen. Ihr seht, ich bin wieder komplett draußen aus dem Selbstmitleid. Danke an alle die mir dabei geholfen haben. Danke für eure Funken!

13. Mai 2010

Papa, was ist versprechen?

Hmm. Wenn man sich verspricht heisst das vielleicht, dass jemand etwas sagt, was er eigentlich gar nicht so sagen wollte?

13. Mai 2010

Das Internet lügt nicht: Hessischer Haushalt 2010

Hessischer Haushalt 2010

Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

8. Mai 2010

mein neues hobby: borussenspinnenzucht

Jeder Mann braucht ein Hobby. So als Ausgleich und so. Nachdem ich kläglich mit meinem Kakteenexperiment gescheitert bin, musste ich mir einen neue genetische Spielwiese suchen. Daher habe ich mich für eine kleine borussische Spinnenzucht entschieden:

spinnenzucht 02

Derzeit habe ich zwei parallele Kolonien am laufen.

spinnenzucht 01

Wenn alles nach Plan verläuft, kann ich in 32 Jahren die Weltherrschaft mit meinen Borussenspinnen im Handstreich übernehmen. Es sei denn es kommt jemand auf die Idee und züchtet Eidechsen, Frösche, Spitzmäuse, Affen, Opossums oder Kröten in nicht ganz zu vernachlässigender Menge. Aber soweit wird es wohl nie kommen. HARR HARR HARRRRR.

2. Mai 2010

“Haste mal ne Schmitte?” oder Wie das Zigarettenmarketing in Zukunft laufen wird

Gestern entdeckte ich an der Tankstelle meines Vertrauens eine Schachtel Che Guevara Zigaretten. Hmm, dachte ich mir, gar keine schlechte Idee, die die Damen und Herren der Marketingabteilung da perfide ausgeheckt haben. Eine so mit Freiheit und Rebellion besetzte Ikone lässt sich memetisch für das Produkt Zigaretten (und vor allem auf dem Packshot) natürlich wunderbar einsetzen. Gerade in Zeiten von zunehmenden Werbeverboten muss eine Zigarettenmarke sich über ihre Verpackung und ihren Namen positionieren. Früher, als man noch lang und breit in Werbespots kleine Trickfilmmännchen oder animierte Kamele paffen lassen konnte, als man wild und frei über die Prärie gallopierte, ja früher, da konnte man noch wunderbar ein knackiges Image rund um die langweilige Kippenverpackung stricken. Heute ist das etwas anders. Kaum noch Werbemöglichkeiten, der Aufbau einer Story eines Images wird zunehmend schwieriger. Scheiss Gesundheitslobby usw. Die Verpackung, aber vor allem den Name selbst muss stärker in den Vordergrund rücken. Neue Vorbilder müssen her. Nur so kanns gehen.

Wenn es also bereits eine Che Guevara Zigarettenmarke all das erfüllt, , was wäre dann ein mögliches Sequel? Welche Ikonen gibt es noch, die noch ganz andere Zielgruppen ansprechen? Dabei herausgekommen ist folgender Case:

SCHMIDT - Rauchen ist nichts für Anfänger

Ich danke allen Mitstreitern die am 1. Mai in guter Laune die Marke schon gleich mundpropagandamäßig mit flotten Sprüchen gestreut haben. Von “Haste mal ne Schmitte?” über “Ich hab’ Schmacht auf Schmitte” bis hin zu “Schmidteinander schmauchen” wurden bereits intensive Feldstudien gefahren, wie man die Marke in die Alltagssprache der jungen Erwachsenen erfolgreich einführen kann.

Übrigens ist die Folgemarke auch schon in Mache: Loki Light.

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Meine derzeitige Traumrolle

Ich an der Karlshochschule

Philoretisieren

philoretisieren

Videografieren



Fotografieren



Sozialisieren

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