BREITENBACH


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2. Jan 2010

brainfood: schablonen

erst die schablone verschafft der wahrheit eine ganz bestimmte kontur

18. Dez 2009

dogmem

Ein Dogmem ist ein Mem, dass besonders hartnäckig dafür sorgt, dass ein Umstand, ein System oder ähnliches, gar nicht mehr in Frage gestellt wird oder in Frage gestellt werden darf.

Ein Dogmem lässt eine andere Perspektive auf die Sicht der Dinge ungerne bis gar nicht zu.

Angreifer des Dogmem werden entweder durch den Stempel verrückt, böse oder sonstige negative Persönlichkeitassoziation diskreditiert bzw. solange abgeschmettert, bis sich genug Angreifer um das Dogmem versammelt haben um es zu kippen.

Witzigerweise entsteht durch den Umsturz meist ein neues, dem entgegengesetztes, Dogmem.

Das Dogmem ist gekennzeichnet durch massive Verbreitung durch Simplifizierung.

Das Dogmem erfüllt immer eine Funktion in mehreren Richtungen. Zu behaupten das Dogmem sei grundsätzlich schlecht wäre ja gleichzeitig ein neues daraus geborenes Dogmem.

Das Dogmem repliziert und festigt sich insgesamt durch unreflektierte Ausführung und umgehende Weitergabe.

Ein Dogmem kann miß- und gebraucht werden.

Ein Dogmem in seiner jeweiligen Ausführung hat eine unterschiedliche Langlebigkeit.

Das Dogmem benötigt die Kommunikation des Menschen um zu überleben.

Der Mensch füttert das Dogmem und das Dogmem füttert den Mensch.

Der jeweilige Zeitgeist ist maßgeblich geprägt vom Dogmempool.

Das Hinterfragen des Vorhandenen und angeblich Offensichtlichen verkümmern zu lassen ist das größte Dogmem überhaupt.

1. Dez 2009

go.do.create things.

Mein derzeitiges “Doing” beschreibe ich in diesem Blogeintrag.

(für diejenigen, die sich wundern, warum hier immer so wenig ist)

13. Nov 2009

Der “Rant” in mir: Mario Barth

Ich muss meinen Mr. Hyde mal wieder Gassi führen, sonst platzt er am Ende noch und hinterlässt hässliche Spuren auf der Auslegeware.

11. Nov 2009

der sich und andere tötende Menschen

Fiel mir ein, als ich diesen Beitrag gelesen habe: Aus Dörner/Plog “Irren ist menschlich” im Kapitel “Der sich und Andere tötende Mensch”

Für Menninger gipfeln in der Selbsttötung die 3 Wünsche: Töten, Getötet-Werden und gemeinsames Sterben. Wo ist der Mensch mehr der Souverän, der Beherrscher seines Selbst?

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