Gestern entdeckte ich an der Tankstelle meines Vertrauens eine Schachtel Che Guevara Zigaretten. Hmm, dachte ich mir, gar keine schlechte Idee, die die Damen und Herren der Marketingabteilung da perfide ausgeheckt haben. Eine so mit Freiheit und Rebellion besetzte Ikone lässt sich memetisch für das Produkt Zigaretten (und vor allem auf dem Packshot) natürlich wunderbar einsetzen. Gerade in Zeiten von zunehmenden Werbeverboten muss eine Zigarettenmarke sich über ihre Verpackung und ihren Namen positionieren. Früher, als man noch lang und breit in Werbespots kleine Trickfilmmännchen oder animierte Kamele paffen lassen konnte, als man wild und frei über die Prärie gallopierte, ja früher, da konnte man noch wunderbar ein knackiges Image rund um die langweilige Kippenverpackung stricken. Heute ist das etwas anders. Kaum noch Werbemöglichkeiten, der Aufbau einer Story eines Images wird zunehmend schwieriger. Scheiss Gesundheitslobby usw. Die Verpackung, aber vor allem den Name selbst muss stärker in den Vordergrund rücken. Neue Vorbilder müssen her. Nur so kanns gehen.
Wenn es also bereits eine Che Guevara Zigarettenmarke all das erfüllt, , was wäre dann ein mögliches Sequel? Welche Ikonen gibt es noch, die noch ganz andere Zielgruppen ansprechen? Dabei herausgekommen ist folgender Case:
Ich danke allen Mitstreitern die am 1. Mai in guter Laune die Marke schon gleich mundpropagandamäßig mit flotten Sprüchen gestreut haben. Von “Haste mal ne Schmitte?” über “Ich hab’ Schmacht auf Schmitte” bis hin zu “Schmidteinander schmauchen” wurden bereits intensive Feldstudien gefahren, wie man die Marke in die Alltagssprache der jungen Erwachsenen erfolgreich einführen kann.
Übrigens ist die Folgemarke auch schon in Mache: Loki Light.



