Heute hat mich mein Freund Marcus endgültig aus meinem kreativen Loch, meiner persönlichen Krise gezogen. Er hat mir sein Projekt “Jack the Twitter” genauer gezeigt und ich war begeistert und wurde sofort davon angesteckt. Ich bin sogar soweit mitgerissen worden, dass ich einen eigenen Charakter als Gegenspieler zu Jack kreiert hat: Ernst Schultze. Da ich aber nicht ganz so viel Zeit und Energie in das Spiel stecken kann, wie Marcus, würde ich die Figur gerne von mehreren Leuten lenken lassen. Also wer Lust darauf hat “Jack the Twitter” zu fassen, der kann sich bei mir melden und bekommt die Zugangsdaten für seinen Gegenspieler “Ernst Schultze”. Für mich war es in diesem Moment nur wichtig, zu merken, dass man einfach MACHEN muss, vor allen Dingen mal was ganz anderes. Da Marcus ja eher der düstere Typ ist und er diese unheimliche Stalkinggeschichte strickt, bevorzuge ich lieber die helleren Seiten.
Am gleichen Abend erreichte mich dann auch noch die Einladung zum größten Kettenroman auf Facebook initiiert durch Flo Meimberg. Auch das ist eine einfache aber großartige Idee, die einfach inspiriert und einen wieder ins kreative Arbeiten hineinzieht.
Gleichzeitig habe ich beschlossen ein Spiel für einige der Kulturmanagementstudentin zu kreiieren, was gerade angelaufen ist. Virtuell lernen sie mit dem Web umzugehen und dabei noch mit kulturelle Themen zu spielen, ähnlich wie Marcus es in Perfektion tut. Ich hoffe, sie nehmen diese Herausforderung an und erfüllen eine der drei ersten Missionen.
Und es ist natürlich wundervoll zu sehen wie einige Studentinnen unserer Hochschule meinen Bürovogel Ulf zum Leben erweckt haben. Es macht ihnen sichtlich Spaß und die Dinge entwickeln sich ebenfalls hervorragend.
Jetzt werde ich auch noch eine Woche Urlaub genießen. So gut wie ohne Internet und auch das wird mir einen weiteren kreativen Schub verpassen. Ihr seht, ich bin wieder komplett draußen aus dem Selbstmitleid. Danke an alle die mir dabei geholfen haben. Danke für eure Funken!


