Apr 23, 2010
ende meiner blogpression
Blogpression ist gekennzeichnet vom totalen Rückzug, von der sich steigernden Verrammelung und der daraus resultierenden Einsamkeit. Blogpression äußert sich in erster Linie nicht durch Unzufriedenheit, Lustlosigkeit oder Traurigkeit, sondern von einer unbeschreiblichen Leere, die in jenen Momenten unauffüllbar zu sein scheint. Blogpression ist ein echtes Dreckschwein, weil es die eigene Wahrnehmung mit einem ölverschmierten Film überzieht und so jedwede flüssige Form von positiver Glückseligkeit abperlen lässt, während es den schmierig-dreckig negativen Teil so begierig aufsaugt. Blogpression ist nicht von außen auflösbar. Sie kommt von innen und geht von innen.
Was soll man noch bloggen, wenn man das Gefühl hat schon alles gesagt zu haben?
Was soll man noch bloggen, wenn man das Gefühl hat die Leute um einen herum hören sowieso nicht mehr richtig zu?
Was soll man noch bloggen, wenn man das Gefühl hat seinen Humor verloren zu haben?
Genau das!

Es endlich Frühling und wir können uns die eingetrocknete Kruste von der Seele klopfen.
Hier ist jedenfalls wieder geöffnet.





Welcome back. About bloody time too.
yeah! Pedde is back! schön das zu hören!
So true,…
Aber ist dies nicht genau der Vorteil des Bloggens? Publizier nur wenn du tatsächlich willst.
Hey guys!
@Moritz: Klar. Aber wenn dir das Bloggen irgendwann so vorkommt wie das Atmen, dann sind Atemaussetzer schon ein wenig besorgniserregend.
Schön, dass du wieder da bist! Sind immer wieder schöne Denkanstöße die du gibst.
Und wer weiß, bekommen wir dieses Jahr das gemeinsame Bier in KA hin?
Ich liebe den Kontrast von iMac und Gartenlaube.
Buntes Leben; genießen sie die Strahlen, werter Herr Blogger.
Schön, dich wieder sprießen zu sehen …