BREITENBACH


feed your head

Elternurlaubszeit rum

So. Das war eine schöne Zeit voller Lesen, Abschalten, Rumspinnen, Ausprobieren und Reinigen. Aber natürlich auch eine supergeile Zeit mit der Familie. Stressig aber sehr sehr schön. Ab nächste Woche geht es dann verstärkt ran ans Business. In ein paar Monaten muss die Kohle rangeschafft werden, sonst darf ich wieder auf den Bau zum Trockenmaurern (anderer Ausdruck für Prospekte gestalten oder sowas). Aber mit großer Zuversicht blicke ich auf Breitenbach & Brown und einigen dabei bereits leicht angetechtelten Projekten und hoffentlich hilfswilligen Netzwerkern. Was ich da gerade mache ist wirklich eine Art Lebenstraum. Ein Business von Grund auf. Etwas schräg aber dadurch eben auch wettbewerbsdifferenzierend. Was ich momentan im “Web 2.0″ erlebe (die Gedanken pack ich noch in einen produzierten Song an dem ich grad tüftel) ist gähnende Langeweile und ein Anpassung an die alten Medienzeiten. Immer die gleichen Themen tausendmal wiedergekäut und aufgetischt. Keine neuen Ideen. Keine nützlichen Ideen. (jedenfalls bekomme ich sie im großen Noise nicht mit) “Moneytizing” bis der Arzt kommt. Aber, ich bin ja selbst Schuld gewesen. Das Gedichtebloggen und auch Breitenbach & Brown haben mir nämlich gezeigt, dass die spannenden Sachen schon da draußen sind. Noch ungesehen, nicht im Mainstream der damaligen sogenannten Blogosphäre versumpft. Kleine Blogs, die ich erst durch solche Sachen kennenlernen konnte. Supernette Menschen mit außergewöhnlichen Themen und mitreißender Schreibe. Es ist wohl wie es ist. Wenn der Mainstream einsickert, verblasst wohl auch die Individualität und damit die prickelnde Abwechslung.

Zeit sich als Neophiler umzuorientieren. Zeit was neues zu machen. Aber auch Zeit mal wieder Geld zu verdienen. Los gehts!

Category: Allgemeines

Tagged: , , , ,

8 Responses

  1. Ute says:

    Ganz sehr die Daumen drücke!!!

    Alles Gute vd Ute ;)

  2. Danke Ute. Das gleiche wünche ich natürlich auch dir und deinen Sachen in der Pipeline!

  3. Roland says:

    @Pedde. Geld ist nicht per se schlecht. Umsatz nicht. Kommerz im Sinne von Geschäft auch nicht. “Moneytising” ist manchmal eben einfach nur der tägliche Weg zur Arbeit. Oder zum Markt….Ich nehm die S-Bahn….

  4. Hab auch Geld nicht per se als schlecht bezeichnet :-)

  5. Petra says:

    Was? Ich soll eine mitreißende Schreibe haben? Ehrlich? Nee, ich schreibe doch nur was ist!

  6. @Petra: Vielleicht oder ganz sicher gerade deshalb! :-)

  7. Geld verdient man nunmal leider eher mit banalen Dingen. Nur in den seltensten Fällen lässt sich Idealismus mit einem Geschäftsmodell kombinieren. Ich wünsche Dir, dass das mit Breitenbach & Brown gelingt.

    Eine andere Möglichkeit ist natürlich, ein banales Projekt zu führen, das genügend Geld einfährt und wenig Zeit in Anspruch nimmt, und die gewonnene Zeit für das Grosse, Aussergewöhnliche, Neue zu nutzen. Nur: auch der Weg dorthin ist lang und schwierig.

  8. @Fragezeichner: Klar. The Factory! ;-)

Leave a Reply

Twittieren


Meine derzeitige Traumrolle

Ich an der Karlshochschule

Philoretisieren

philoretisieren

Videografieren



Fotografieren



Sozialisieren

DandyID Blip.fm identi.ca Twitter Delicious Dopplr Facebook Flickr Friendfeed Linkedin Stumbleupon Twitpic Vimeo Xing

Das bin ich




Meine Fotos

Hessischer Haushalt 2010

spinnenzucht 01

spinnenzucht 02

More Photos