… bedeutet in erster Linie, das man das erste Mal so wirklich begreift, was “das Leben” eigentlich ist.
… bedeutet zu sich Selbst finden zu können ohne ständig nur an sich selbst zu denken.
… bedeutet immer für die Familie da sein zu müssen.
… bedeutet Karriere, Job, Beruf und Vatersein unter einen Hut bringen zu müssen.
… bedeutet genügend Aufmerksamkeit beiden Welten zu schenken.
… bedeutet unglaublichen Druck zu verspüren.
… bedeutet sehr tiefe Zufriedenheit beim Anblick eines glücklichen Kindes zu genießen.
… bedeutet Freude an der kindlich-freien Kommunikation.
… bedeutet Sorge um den Raub der unschuldigen Kommunikation und Handeln durch unser aller Vorbild.
… ist einfach einzigartig.
Vater zu sein ist wirklich gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Es ist komplett anders. Es ist unglaublich bereichernd. Es ist superanstrengend und stressig. Es ist sehr oft unendlich herzlich und einfach nur lustig. Der Schlafmangel (nur am Anfang, das geht vorbei) ist wie ein ewiger Jet-Lag, grenzt teilweise an einem Verstoß gegen die Genfer Menschenrechtskonventionen, aber in etlichen Momenten steht die Zeit einfach still. Das ist wunderschön. Und man wünscht sich immer mehr solcher Momente, spürt dabei aber auch immer die peikenden Versorgungshummeln im Hintern – unabhängig von der Rollenverteilung. So ist es eben auch, Vater zu sein. Jedenfalls für mich. Im Moment.



