BREITENBACH


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mademydaymeme: Gaza/Sderot

Die von Arte produzierte und konzipierte Doku-Soap ist nicht nur ziemlich außergewöhnlich, sie ist einfach großartig und extrem wertvoll. Gezeigt werden auf jweils zwei Seiten Alltagsleben. Links Geschichten aus dem Gazastreifen (wo meistens der Strom ausfällt) und rechts Geschichten aus dem gegenüberliegenden Sderot. Beide Handlungsschauplätze gertennt durch eine Mauer und jahrzehntelangem Hass und Krieg.

Und gerade deshalb ist es so wichtig, zu zeigen, dass die Menschen, die dort leben völlig normal sind. Es sind eben KEINE verbissenen hasserfüllten Monster. Das Fremde, was uns sehr oft Angst macht und wir daher lieber gar nix mit dem dortigen Konflikt zu tun haben wollen, wird plötzlich komplett zu uns geholt, durch Normalität. Durch die normalen Bedürfnissen, Wünschen und Aktivitäten von ganz “normalen” Menschen. Normaler Alltag in einer absolut bizarren Situation. Deshalb liebe ich dieses großartige Format.

Category: Allgemeines

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5 Responses

  1. Felix says:

    Wirklich faszinierend, was das Internet möglich machen kann!

    Das erinnert mich an eine Dokumentation, die ich Ende August bei Arte gesehen habe. Da fehlt zwar die interaktive Komponente, dafür beschreiben Teenager anhand eines Videotagebuchs ihren Alltag im Irak auch so sehr eindringlich.

    Zusammenfassung hier: http://tinyurl.com/6oftf6

    Der Film (Google-Video, 75 Min.) hier: http://tinyurl.com/5pebnh

  2. Danke für die Links Felix.

    Das Wichtigste ist Menschen zusammenzuführen. Distanzen abzubauen. Nur so ist eine Versöhnung überhaupt möglich. Wenn wir alle begreifen, dass wir gar nicht so verschieden sind.

  3. peggy says:

    hallo patrick, ich frage mich, ob du tatsächlich “es sind verbissene hasserfüllte monster” schreiben wolltest…

    http://vimeo.com/1381614 die geschichte des nahostkonflikt in kürze und grafisch ansprechend, wie ich finde, dargestellt…

    ich hab letztens auf arte gesehen, wie ein palästinenser (soweit ich mich erinnere war es) das herz seines getöteten kindes zur organspende freigegeben hat. das organ wurde einem kind jüdisch-orthodoxer eltern eingepflanzt. die familien trafen dann aufeinander. man konnte die anspannung und die befremdlichkeit der situation sehen… aber auch die dankbarkeit dem anderen gegenüber. ein kind konnte weiter leben. und der vater, der sein eigenes kind verloren hatte, konnte ein anderes im arm halten…

  4. @peggy: nein wollte ich natürlich nicht schreiben! :-) Danke (auch für den Link)

  5. peggy says:

    :) gerne

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